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Langdistanz Schlittenhunderennen

Warum wollte ich als Tierarzt bei Langdistanz Schlittenhunderennen mitwirken?

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Dr. Jean-Luc Forster mit Schlittenhunden
Dr. Jean-Luc Forster mit Kehwe und Lulu
(Sibirischer Husky, Polar-Speed Linie)

Es ist eine Mischung aus der Liebe zum Norden und der Faszination von Schlittenhunden, diesen ganz besonderen Athleten, bei denen man das Gefühl hat, es stecke unendlich viel Energie und Wille in ihnen, die in mir diesen Wunsch geweckt haben.

Nur Musher (Schlittenhundeführer), die ihre Hunde mit Leidenschaft halten, richtig füttern und optimal trainieren, werden in Langdistanzrennen erfolgreich sein.

Obwohl es mir sehr viel Spass gemacht hat, selber Schlitten zu fahren, zum Beispiel in Finnisch-Lappland, wo ich helfen durfte Schlittenhundetouren mit zu leiten, wurde mir irgendwann klar, dass ich in der Schweiz nie die richtigen Verhältnisse dafür finden würde.
Später verbrachten meine Frau und ich einen Winter in Alaska. Wir haben für einen Tierarzt gearbeitet, der Schlittenhunde züchtete, Rennen fuhr und Kontakte zu vielen anderen Mushern hatte. In dieser Zeit lernte ich die Grundlagen der Medizin bei Schlittenhunden und vieles über deren Fütterung und Training. Da erwachte in mir der Wunsch, einmal als Tierarzt an einem der grossen Rennen in Alaska mitzuwirken. Drei Jahre später konnte ich zum ersten Mal als Tierarzt beim Yukon Quest mitmachen. Zwei Jahre später wiederholte ich dieses Abenteuer und machte dabei zusätzlich eine Untersuchung über Herzmuskel- und Muskelenzyme bei den Schlittenhunden.

Als Familienvater und als Teil eines Teams einer Praxis sind solche Reisen, die über drei Wochen dauern, langfristig kaum möglich. In Europa gibt es aber auch ein 1000 km langes Rennen, das Finnmarkslopet, hoch oben im norwegischen Lappland. Seit 2004 teile ich dort jedes Jahr eine Woche lang mit Kollegen aus verschiedenen Ländern die Welt des Schlittenhundesports.

Was ist die Funktion eines Tierarztes an einem Schlittenhunderennen?

Die Arbeit eines Tierarztes an einem Schlittenhunderennen ist sehr vielfältig. Manchmal kommen die Musher schon vor dem Rennen zu uns, um ein Problem zu beseitigen, einen Ratschlag zu holen oder einfach nach unserer Meinung zu einem bestimmten Thema zu fragen.

Genau so geht es auch nachher im Rennen. Wir untersuchen an den Checkpoints (Stationen, wo die Gespanne Halt machen) so viele Hunde wie möglich. Dabei suchen wir unter anderem nach Lahmheiten, die nicht offensichtlich sind, kontrollieren den Kreislauf und achten darauf, dass die Hunde keinen Flüssigkeitsmangel haben.

Wir können uns darauf verlassen, dass die Musher zu uns kommen, wenn sie nicht sicher sind, ob ein Hund auf der nächsten Etappe im Gespann gut mitziehen wird, denn es ist gar nicht in ihrem Interesse, einen Hund über viele Kilometer im Schlitten mitzuführen.

Es ist selten, dass die Tierärzte aus tierschützerischen Gründen eingreifen müssen. Natürlich behandeln wir auch Hunde, wenn sie ein Problem haben, diese Hunde dürfen aber nachher nicht mehr weiterrennen.

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